Steuerkanzleien gibt es viele, doch nur wenige mit dem Prädikat „ausgezeichnet“.

FOCUS MONEY kürte uns 2018 zum sechsten Mal nach 2011, 2012, 2015, 2016 und 2017 zu den 100 besten Kanzleien mit über 22 Mitarbeitern (Kategorie große Kanzleien) in Deutschland.

Lesen Sie hier den gesamten Test.


Top Steuerberater 2011, 2012, 2015, 2016, 2017 und 2018

Um unter mehr als 95 000 Steuerexperten kompetente Berater zu finden, initiierte FOCUS-MONEY zusammen mit Projektleiter Ulf Hausmann und Betriebsprüfern einen Test. Der wissenschaftliche Leiter Ulf Hausmann stellte zum 13. Mal in Folge in einer empirischen Erhebung die Kompetenz und Spezialisierung von Steuerberatern auf den Prüfstand. Die Experten interessierten sich außer für die Qualifikation der Berater und Mitarbeiter auch für die regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen.

Im FOCUS-MONEY-Test war zudem das Know-how der Steuerprofis in puncto Spezialisierung und Branchenwissen gefragt. Ebenso wollten die Tester wissen, ob die Berater ihren Mandanten Finanzplanung, Controlling und Kostenrechnung als Instrument der Unternehmenssteuerung anbieten. Wichtig war den Testern darüber hinaus die Umsatzentwicklung der letzten Jahre. Punkte wurden auch vergeben, wenn die Kanzlei mit einem ISO-9000-Qualitätssiegel ausgestattet war. Abgefragt und bewertet wurde darüber hinaus die Nutzung digitaler Kommunikationswege. Die Auswertung beruht auf Eigenangaben der Kanzleien.

Zusätzlich zu den Fragen des Projektleiters lieferten Betriebsprüfer noch 24 knifflige Fachfragen zu Steuerdetails. Die Ergebnisse der Fachfragen machen 60 Prozent des Gesamtergebnisses aus. Die Prüfung der Fachfragen wurde in Zusammenarbeit mit Steuerökonom Professor Kay Blaufus von der Leibniz Universität in Hannover durchgeführt.

Bei der Auswertung wurde differenziert, ob es sich um eine kleine, eine mittelgroße oder eine große Kanzlei handelt – abhängig von der Zahl der Mitarbeiter, die am jeweiligen Standort tätig sind. Klein war die Kanzlei bei bis zu zehn Mitarbeitern, mittelgroß bei elf bis 22 Mitarbeitern, und ab 23 Mitarbeitern galt die Kanzlei als groß.